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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Nicole Elsebusch (nachfolgend Coach genannt) und dem/der Coachee/Auftraggeber/Klienten als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die Auftraggeber das generelle Angebot des Coaches, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Coaching) annimmt.

Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten.

Gegenstand des Vertrages

Die abgeschlossenen Verträge sind Dienstverträge, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Gegenstand des Vertrages ist daher die Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges. Insbesondere schuldet der Coach nicht ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis. Er erbringt seine Dienstleistungen auf der Grundlage der von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Die Gewähr für deren sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit liegt beim Auftraggeber. Die Stellungsnahmen und Empfehlungen des Coaches bereiten die alleinigen Entscheidungen des Auftraggebers vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.

Verantwortung des Coaches

Der Coach erläutert die eingesetzten Methoden und Techniken dem Auftraggeber zu jedem Zeitpunkt des Coachings. Insbesondere sei darauf hingewiesen:

Coaching schafft Veränderung. Der Auftraggeber experimentiert häufig mit dem neuen Verhalten, die Umgebung gerät dadurch in einen Lernprozess. Dieser kann positive oder negative Auswirkungen haben.

Coaching, Beratung und Training sind ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf der Coach gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Der Coach darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen.

Coaching, Beratung und Training sind keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der/die Coachee (Auftraggeber) trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sein/ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coaching- bzw. Trainingstermine. Die Teilnahme an einem Coaching bzw. Training setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

Alle Informationen werden vom Coach vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen lediglich dem vereinbarten Coaching-Verhältnis. Die Informationsweitergabe an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Nach dem letzten Coaching werden die personenbezogenen Daten des Auftraggebers gelöscht und vernichtet. Lediglich die Rechnung des Auftraggebers wird lokal gespeichert.

Verantwortung des Auftraggebers

Ein Coaching beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Coach macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Coaching ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess ist und ein bestimmter Erfolg nicht versprochen werden kann. Er steht dem Auftraggeber als Prozessbegleiter und als Unterstützung bei eigenen Entscheidungen und Veränderungen zur Seite – die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Auftraggeber geleistet.

Der Auftraggeber sollte daher bereit und offen sein, sich mit sich selbst und seiner Situation auseinanderzusetzen und sich persönlich zu verändern. Der Auftraggeber ist für seine physische und psychische Gesundheit sowohl während der Sitzung als auch in der Phase zwischen den Terminen in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die der Auftraggeber aufgrund des Coachings durchführt, liegen in seinem eigenen Verantwortungsbereich.

Zu einer aktiven Mitwirkung ist der/die Coachee nicht verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des/der Coachee sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching bzw. Training wie auch für eine aktive Mitarbeit bei anderen Methoden.

Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne des/der Coachee bestimmend sein.

Honorierung des Coaches

Wenn nichts anderes vereinbart ist, entsteht der Honoraranspruch für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde. Der Coach behält sich das Recht vor, zur Deckung seines Aufwandes Vorschüsse zu verlangen. Das Honorar versteht sich als Netto-Honorar zuzüglich der Mehrwertsteuer in gesetzlicher Höhe. Das Honorar ist binnen einer Woche nach Rechnungsstellung auf das angegebene Konto zu überweisen.

Anmeldung und Zahlungsbedingungen

Die Anmeldung zur Teilnahme an einem Online-Kurs, Workshop oder Seminar erfolgt online per Mail auf der Internetseite des Coaches. Der Teilnehmer erhält eine Bestätigung der Anmeldung, Informationen zur Zahlung und die Bankverbindung. Mit Zusendung der Anmeldebestätigung kommt der Vertrag zustande.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, das Honorar innerhalb des in der Zahlungsaufforderung genannten Zeitraumes komplett zu zahlen.

Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn des Coachings, Online-Kurses, Workshops oder Trainings zu vereinbaren und schriftlich festzuhalten.

Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der/die Coachee unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Gebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der/die Coachee 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart.

Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden dem/der Coachee nicht in Rechnung gestellt. Der/die Coachee hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.

Anmeldebedingungen bei Online-Kursen, Workshops und Seminaren

Falls in der Seminar-, Kurs oder Workshop-Ankündigung nicht anders angegeben, gelten folgende Bedingungen: Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt. Die Anmeldung ist gültig und bindend, sobald der Teilnahmebeitrag auf dem angegebenen Konto eingelangt ist.

Haftung, Rechtsanspruch, Eigenverantwortlichkeit

Der Veranstalter haftet nicht bei Unfällen, Diebstählen, Beschädigungen, Verlusten, Verspätungen und sonstigen Unregelmäßigkeiten. Die Teilnahme sowie Anreise und Abreise erfolgen auf eigene Gefahr des Coachees/Teilnehmers/Auftraggebers. Mit der Anmeldung erklärt sich der Coachee/Teilnehmer/Auftraggeber bereit und fähig, die volle Verantwortung für sich selbst und sein Handeln zu tragen und aus eventuellen Folgen der gemeinsamen Arbeit keine Forderungen abzuleiten.

Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Coaching- bzw. Trainingsvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.