Was Du von einem Schokoriegel

für Deine Bewerbung lernen kannst

 

Der Riegel “Kinder Country” wirbt mit “reichhaltiger Milchfüllung” und der Hersteller stellt das optisch mit einem Milchfass auf der Verpackung dar. Aber tatsächlich enthält der Riegel nur Magermilchpulver. Um die Verbraucher nicht zu täuschen, sollte diese Aussage unterbleiben, fordert die Verbraucherzentrale. (Quelle: lebensmittelklarheit.de)

Wahrscheinlich fragst Du Dich jetzt, was hat das mit Deinem Bewerbungsprozess zu tun? Jede Menge – doch dazu gleich mehr…

Immer wieder sagen mir meine Kunden… ja aber ich muss mich doch verkaufen! Ich schreibe die Kompetenzen in meine Bewerbungsunterlagen, die in der Stellenanzeige gefragt sind. Und im Vorstellungsgespräch muss ich doch das sagen, was sie hören wollen, sonst nehmen sie mich nicht.

Ein Bewerbungsprozess ist keine Einbahnstraße. Es geht NICHT darum, Dich wie einen Ladenhüter mit lockenden Angeboten zu verkaufen. Und am Ende stellt der Konsument fest, da ist ja gar nicht drin, was draufsteht. Im Bewerbungsprozess geht es genau darum:

Zu zeigen, was WIRKLICH in der Verpackung steckt.

Dein zukünftiger Vorgesetzte und Du als Bewerber lernt Euch in einem Vorstellungsgespräch kennen und während des Kennenlernens stellt ihr Euch die Frage … wie sieht die Position genau aus? … was kann der Bewerber? Dein zukünftiger Chef trifft nach dem Gespräch die Entscheidung, ob Du als Bewerber zu seinem gesuchten Profil und damit zur Position, zum Team und zur Firma passt. Und Du als Bewerber triffst für Dich die Entscheidung, ob Du die Position ausfüllen kannst und ob Du für den Vorgesetzten und die Firma arbeiten willst.

Ihr kennt im Vorfeld nur die Informationen aus der Stellenanzeige und den Bewerbungsunterlagen. Im Vorstellungsgespräch habt Ihr Beide die Möglichkeit, Euch vorzustellen und zu präsentieren.

Du suchst eine Firma und einen zukünftigen Chef, der als Partner für Dich denkbar ist und Dein zukünftiger Chef suchst einen Partner, der für ihn denkbar ist. Es geht um die richtige Passung.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, Dich nicht als „Mogelpackung“ zu verkaufen. Du musst einerseits im Bewerbungsprozess genau verstehen, an welche Aufgaben, an welche Ziele, an welche Verantwortung und an welche Erwartung die Position geknüpft ist. Und Dein zukünftiger Chef muss überzeugt sein, dass Du genau der Richtige für seine Position bist und dass Du sie ausfüllen kannst. Und genau das, kann er nicht, wenn Du vorgibst etwas zu sein, was Du nicht bist. Wenn Du also immer noch glaubst, Du musst Dich im Bewerbungsprozess verkaufen, dann liegst Du ganz schön daneben.

Fazit: Es muss drin sein, was draufsteht.

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